Wird KI die Entwickler ersetzen?
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art, wie Software entwickelt wird – und damit auch die Arbeit von Entwicklerinnen und Entwicklern.
Aber bedeutet das, dass sie irgendwann überflüssig werden?
Danis Flohr, Solution Architect bei Singhammer, ist überzeugt: Nein – ganz im Gegenteil. Im Interview erzählt er, wie KI ihn im Alltag unterstützt, wo sie Grenzen hat und warum sie für ihn längst zu einem echten Teammitglied geworden ist.
Zahlen & Fakten zur KI-Nutzung in der Softwareentwicklung
der deutschen Unternehmen nutzen bereits KI.
[destatis.de]
weniger Codierungszeit sind laut GitHub mit Copilot möglich.
[b-works.io]
der Nutzer berichten von messbar gesteigerter Produktivität durch KI.
[digitalhandwerk.rocks]
der Entwickler:innen werden bis 2028 KI-Code-Assistenten verwenden.
[computerwoche.de]
Mit KI im Entwickleralltag: Vom Ideenfunken bis zum fertigen Code
KI als Ideengeber: Vom Konzept zum Prototyp
„In meinem Job als Entwickler nutze ich KI ziemlich häufig fürs Prototyping“, erzählt Danis. „Oft habe ich eine grobe Idee, bin mir aber nicht sicher, wie der Code oder die Struktur aussehen soll. Dann bitte ich die KI, mir einen Prototyp zu erstellen – und schaue ihn mir an.“
Für ihn ist das wie ein ständiger Brainstorming-Partner: KI hilft ihm, aus einer Idee schnell etwas Greifbares zu machen, das er anpassen und weiterentwickeln kann.
KI im Alltag: Direkt im Coding-Umfeld
Danis arbeitet mit KI-Tools, die direkt in Visual Studio Code integriert sind – etwa GitHub Copilot oder Cloud Code. Er gibt seine Fragen oder Texte ein und bekommt direkt im Editor passende Vorschläge oder Codebeispiele. Diese enge Integration macht KI für ihn zu einem natürlichen Bestandteil des Arbeitsalltags: Er bleibt im Flow, ohne ständig zwischen Anwendungen wechseln zu müssen.
Dokumentation: Die ungeliebte Aufgabe
„Niemand mag Dokumentation“, gibt Danis offen zu. „Aber KI ist ziemlich gut darin, aus dem Code strukturierte Texte zu schreiben.“
Sie durchsucht den Code, formuliert verständliche Beschreibungen und legt so eine solide Basis, die Danis anschließend nur noch überarbeiten muss. So wird aus einer lästigen Pflichtaufgabe ein Prozess, der schneller geht – und sogar Spaß machen kann.
Mensch und Maschine: Zusammenarbeit statt Konkurrenz
Auf die Frage, ob er Sorge hat, dass KI seinen Job ersetzen könnte, antwortet Danis ohne Zögern: „Absolut nicht. KI braucht den menschlichen Input, um gut zu sein.“
Er sieht KI nicht als Ersatz, sondern als Begleiter. „Einfache Aufgaben wie grundlegenden Code zu schreiben – das kann KI übernehmen“, sagt er. „Aber die komplexen Dinge, das Denken, die Kreativität – das bleibt bei uns.“
Die Rollen verändern sich: Entwickler unterstützen die KI dabei, besseren Code zu schreiben und mit komplexen Anforderungen umzugehen.
KI begleitet uns – sie ersetzt uns nicht.“
Danis Flohr
Solution Architect bei Singhammer IT Consulting
Danis ist überzeugt, dass KI den Beruf der Entwickler:innen nicht ersetzt, sondern erweitert.
Sie hilft, Prototypen schneller zu erstellen, Dokumentation zu automatisieren und Routinearbeit zu reduzieren – aber sie bleibt auf den Menschen angewiesen, um wirklich gute Ergebnisse zu liefern.
Video-Interview mit Danis Flohr, Solution Architect bei Singhammer
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