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Vier Fragen und vier Antworten zur Digitalisierung in Coronazeiten

In wenigen Tagen hat sich unser Alltag stark verändert. Das betrifft nicht zuletzt das Arbeitsleben. Unser Business Solution Advisor Andreas Preißer und Account Manager Johannes-Peter Engel beantworten die wichtigsten Fragen dazu, wie Singhammer jetzt arbeitet, ob eine ERP-Implementierung momentan sinnvoll ist und warum System-Updates gerade heute wichtig sind.

Wir führen das Interview mit:

Singhammer Ansprechpartner Andreas Preißer

Andreas Preißer

Er hat in München Wirtschaftsingenieurwesen studiert und vereint technisches Know-how mit betriebswirtschaftlichem Denken. Die durchgängige Konstante seines Werdegangs ist die langjährige Tätigkeit im IT-Sektor. Als Key Account Manager bei T-Systems, als internationaler Sales Manager im Bereich Digital Media oder als Entrepreneur mit eigenem Start-up hat er digital-innovative Unternehmen miterlebt und -gestaltet. Bei Singhammer berät er mittelständische IT-Firmen beim spannenden ERP-Auswahlprozess.

Johannes-Peter Engel

Als ausgebildeter Bilanzbuchhalter durchlief Johannes-Peter Engel zunächst mehrere Stationen im operativen Bereich, bevor er vor mehr als 20 Jahren in die IT- und ERP-Welt wechselte. In der Praxis war er als Senior Consultant im Bereich Finance & Controlling als Projektleiter in nationalen und internationalen Projekten tätig. Darüber hinaus hat Johannes-Peter Engel die SITE Academy ins Leben gerufen und aufgebaut. Seit 2016 liegt sein Schwerpunkt auf dem Vertrieb sowie der Betreuung von Bestandskunden. 

1. In fast allen Firmen wird momentan vom Homeoffice aus gearbeitet. Wie handhabt Singhammer das?

Andreas Preißer: Die allgemeine Situation fühlt sich schon anders an, aber Homeoffice ist für uns als IT-Unternehmen ja nichts Neues. Moderne digitale Werkzeuge wie Microsoft Teams, unserer eigenes ERP SITE und sogar unsere Telefonanschlüsse sind völlig mobil und lassen sich auf Notebook, Tablet oder Smartphone zuhause genauso nutzen wie im Büro. Im Vergleich zu vorher unterscheidet sich die Arbeit also wenig. Wir begegnen Interessenten, Kunden und Partnern vorübergehend ausschließlich virtuell. Neu ist allerdings, dass wir in der aktuellen Situation unsere gemeinsamen Pausen mit Kollegen per Videochat durchführen. So hat die Situation auch ihre guten Seiten: Wir finden neue Wege, um in Kontakt zu bleiben und zusammenzuarbeiten.

2. Herausforderungen bestehen für viele Unternehmen aktuell in den Bereichen Service und Kundennähe. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Interessenten bei Singhammer?

Johannes-Peter Engel: Als IT-Unternehmen ist es für uns Alltag, Prozesse digital abzuwickeln. Deshalb waren wir bereits gut auf die momentane Situation eingestellt. Wir haben, in enger Abstimmung mit unseren Kunden, sehr schnell reagiert und unsere Vor-Ort-Termine und sogar mehrstündige Workshop auf Online-Meetings umgestellt. Unsere Consultants haben damit sehr gute Erfahrung gemacht. Und auch bei unseren Kunden kommt das sehr gut an. Und die reine Online-Abwicklung hat auch Vorteile: Es müssen sich nicht alle am selben Ort einfinden. Gerade für unsere Consultants, die sonst viel unterwegs sind, ist das oft eine Herausforderung. So klappt es jetzt teilweise sogar besser, Themen schnell und unkompliziert mit allen, die involviert sind, zu besprechen. Und interessanterweise stellen wir fest, dass zwar die räumliche Nähe fehlt, dafür aber die persönliche Verbundenheit viel stärker ist.

3. Aktuell herrscht durch das Coronavirus eine Ausnahmesituation und auch die Wirtschaft leidet darunter. Wie sollen Firmen, die gerade vorhatten, ihre Prozesse auf Vordermann zu bringen, mit der jetzigen Situation umgehen?

Andreas Preißer: Zu allererst ist es natürlich wichtig, alles zu unternehmen, um die eigenen Mitarbeiter zu schützen und die Firma zu stabilisieren. Unsere Kunden sind als IT-Firmen nach ein paar Tagen der Umorientierung eigentlich sehr gut aufgestellt, um weiterzuarbeiten. In Gesprächen bei aktuellen ERP-Einführungen erfahren wir, dass sich die Mitarbeiter gerade jetzt den internen Vorgängen gut widmen können und Zeit für die Workshops haben. Und ein größeres Projekt beginnen wir gerade ganz neu. Der Vorstand sagte wörtlich: „Einen perfekten Zeitpunkt gibt es nie, aber jetzt können wir die Zeit für interne Arbeiten sehr gut nutzen.“ Unsere Kunden, die schon früh gute Unternehmensprozesse umgesetzt haben und z. B. papierlos arbeiten, ihre Zeiterfassungen mobil erledigen, durch Arbeitsworkflows genau wissen, was im Unternehmen Sache ist, haben einen großen Vorteil.  

4. Wie sieht es mit Upgrades aus? Ist es sinnvoll, daran festzuhalten?

Johannes-Peter Engel: Unsere klare Empfehlung ist, Upgrades weiter durchzuführen. Die Kontaktbeschränkung ist ja keine Arbeitsbeschränkung und es bleibt stets sehr wichtig, die Betriebssicherheit der Arbeitssysteme kontinuierlich sicherzustellen und weiterzuentwickeln. Unsere interne IT- Abteilung macht da auch einen super Job, wie sie die Infrastruktur unserer digitalen Arbeitsumgebung am Laufen hält und sogar ausbaut. Wir planen unsere eigene Migration auf die neuste Version 2020 übrigens Mitte Juni.

In diesem Sinne: Lassen Sie uns gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft schauen und bleiben Sie gesund!

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